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Was ist ein CSD?
Der CSD (Christopher Street Day) ist eine jährliche Demonstration, die in vielen Städten weltweit stattfindet, um die Rechte und die Sichtbarkeit der LGBTQIA+-Gemeinschaft zu feiern und zu fördern. Der Name leitet sich von der Christopher Street in New York City ab, wo 1969 die sogenannten Stonewall-Unruhen stattfanden, die als Wendepunkt im Kampf für die Rechte homosexueller Menschen gelten. Während eines CSD gibt es oft Paraden, Kundgebungen, Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen, um auf die Anliegen und die Vielfalt der queeren Gemeinschaft aufmerksam zu machen.

Der Christopher Street Day (CSD) hat seine Wurzeln in einem bedeutenden historischen Ereignis: den „Stonewall Riots“ von 1969 in New York. Diese Aufstände gelten als Wendepunkt in der Geschichte der LGBTQIA+ Bewegung.
In den 1960er Jahren waren homosexuelle Handlungen in den meisten Teilen der Welt, auch in den USA, illegal und LGBTQIA+ Menschen waren gesellschaftlich stark diskriminiert.
In New York mussten homosexuelle Menschen ihre Treffpunkte und sozialen Räume oft im Verborgenen halten, da sie ständig mit Verhaftungen, Überwachung und Diskriminierung durch die Polizei rechnen mussten. Eine der wenigen Bars, die für die queere Community als sicherer Zufluchtsort galt, war das Stonewall Inn im Stadtteil Greenwich Village. Diese Bar war vor allem bei Schwulen, Lesben, Transpersonen und Drag Queens sehr beliebt, wurde jedoch regelmäßig von der Polizei durchsucht, da homosexuelle Handlungen noch immer kriminalisiert waren.
In der Nacht des 27. Juni 1969 führte die Polizei eine Razzia im Stonewall Inn durch, die zu dieser Zeit eine gängige Praxis war. Die Polizei wollte die Bar schließen, weil sie unter Verdacht stand, gegen die Vorschriften zu verstoßen. Normalerweise wurden in solchen Razzien die Gäste verhaftet, insbesondere diejenigen, die sich „unmännlich“ oder „unweiblich“ verhielten, was oft Drag Queens, Transpersonen und Gendernonkonforme betraf. Doch an diesem Abend war die Reaktion der Gäste des Stonewall Inn anders als bei den früheren Razzien.
Als die Polizei versuchte, die Gäste festzunehmen, wehrten sich die Menschen im Stonewall Inn zum ersten Mal massiv. Berichten zufolge war es eine Transfrau oder Drag Queen, die sich zunächst gegen ihre Festnahme wehrte und einen Polizisten angriff. Dies führte zu einer Welle von Protesten. Die Menge, die sich zunächst vor der Bar versammelt hatte, wuchs schnell und verwandelte sich in einen Aufstand. Die Polizei war mit der Situation überfordert und die Gäste der Bar begannen lautstark gegen die Ungerechtigkeit der Polizeimaßnahmen protestierten.
Der Aufstand dauerte mehrere Nächte, wobei die Auseinandersetzungen zwischen den Demonstrierenden und der Polizei immer wieder aufflammten. Die Ereignisse in der Stonewall Inn erregten landesweit Aufmerksamkeit und markierten einen Wendepunkt: Menschen, die sich zuvor im Verborgenen oder in Angst vor Verhaftungen versteckten, begannen, öffentlich für ihre Rechte einzutreten. Es war ein Moment des kollektiven Widerstands, bei dem die queere Community ihre Sichtbarkeit und ihren Mut zeigte und sich gegen die jahrzehntelange Diskriminierung erhob.
Diese Aufstände wurden als „Stonewall Riots“ bekannt und gelten als Beginn einer neuen Ära der LGBTQIA+ Bewegung. Sie waren der Ausgangspunkt für die Entstehung von Organisationen, die sich für die Rechte von Schwulen, Lesben und Transpersonen einsetzten. Ein Jahr nach den Stonewall Riots, im Juni 1970, fand in New York die erste Christopher Street Day (CSD)-Parade statt, die die Forderungen nach Gleichberechtigung und Akzeptanz lautstark und sichtbar in die Gesellschaft trug.
Der Name „Christopher Street“ bezieht sich auf die Straße, an der sich das Stonewall Inn befand. Der CSD wurde als politische Demonstration ins Leben gerufen, um auf die Missstände aufmerksam zu machen und die Rechte von LGBTQIA+ Menschen zu fordern. Im Laufe der Jahre verbreiteten sich CSD-Feiern weltweit und wurden zunehmend zu einer Mischung aus Protest und Feier. Die Paraden, die heute häufig Bestandteil eines CSD sind, dienen als Ausdruck der Selbstbewusstwerdung, des Stolzes und der Forderung nach Gleichberechtigung.
Der CSD ist nicht nur eine Feier der queeren Kultur, sondern auch eine Mahnung, dass der Kampf für die Rechte von LGBTQIA+ Menschen noch immer nicht abgeschlossen ist. In vielen Ländern, auch in Deutschland, gibt es noch immer Herausforderungen, wie etwa die Bekämpfung von Diskriminierung, die Förderung von Akzeptanz und die rechtliche Gleichstellung.
Er ist eine weltweite Veranstaltung, bei der Menschen verschiedener sexueller Orientierungen und Geschlechtsidentitäten zusammenkommen, um für eine Gesellschaft ohne Vorurteile und für gleiche Rechte für alle zu demonstrieren und zu feiern. Es ist ein Tag des Stolzes, der Solidarität und der Erinnerung an den Mut derjenigen, die vor Jahrzehnten für die Rechte der LGBTQIA+ Community gekämpft haben.

Wann findet der 2. Bocholter CSD statt?
Wir freuen uns, euch zum zweiten CSD in Bocholt einzuladen!
Am 22. August 2026 werden wir die Vielfalt und die Rechte der LGBTQIA+-Gemeinschaft feiern. Schließt euch uns an, um ein Zeichen für Akzeptanz, Gleichberechtigung und Liebe zu setzen.
Es werden unterschiedliche Programmpunkte für den Tag geplant. Mit der Parade der Vielfalt wird es einen Demonstrationsumzug geben, aber auch ein Fest der Vielfalt mit buntem Programm und eine Aftershow-Party sind in Planung.
Kommt vorbei, bringt Freunde mit und seid Teil dieses wunderbar bunten Moments für Bocholt. Lasst uns gemeinsam feiern und ein starkes Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen!
Der 2. Bocholter CSD beginnt in

Wie lautet das Motto des 2. Bocholter CSDs?
„Grenzenlos Stolz – Nie wieder still“ – dieses Motto ist mehr als nur ein Spruch. Es ist ein Statement. Ein Gefühl. Eine Haltung. Und in diesem Jahr ist es auch ein Aufschrei.
Mit „Grenzenlos Stolz“ setzen wir ein Zeichen für Vielfalt, Zusammenhalt und gelebte Freiheit über alle Grenzen hinweg. In einer Stadt wie Bocholt, in der die Grenze zu den Niederlanden nicht nur sichtbar, sondern Teil des alltäglichen Lebens ist, wollen wir zeigen, dass Vielfalt keine Grenzen kennt. Orte wie Suderwick und Dinxperlo, durch die die Landesgrenze mitten hindurch verläuft, stehen sinnbildlich für ein friedliches Miteinander ohne Schranken.
Doch Grenzen verlaufen nicht nur geografisch. Es sind oft die unsichtbaren Barrieren im Alltag, die Menschen ausgrenzen: Vorurteile, Diskriminierung, Gewalt. Grenzen, die durch starre Geschlechterrollen gezogen werden, durch Rassismus, Ableismus, Queerfeindlichkeit, soziale Ungleichheit oder religiöse Intoleranz. Unser CSD richtet sich gegen all diese Trennlinien – und steht für eine Gesellschaft, in der jede*r frei leben, lieben und sein kann.
Und wir sind stolz. Stolz auf unsere Community, auf jede einzelne Person, die für sich einsteht, sichtbar ist, kämpft, liebt und lebt – auch dann, wenn ihr Steine in den Weg gelegt werden. Wir feiern unser Leben, unsere Identität, unseren Mut. Wir sind stolz auf unsere Community, auf unser Leben, auf unseren Weg. Und dieser Stolz kennt keine Grenzen. Eben: Grenzenlos Stolz.
In diesem Jahr ergänzen wir unser Motto um einen weiteren, kraftvollen Satz: Nie wieder still.
Damit schließen wir uns der bundesweiten Kampagne vieler CSD-Vereine an, die sich dem wachsenden Rechtsruck, der zunehmenden Queerfeindlichkeit und dem Angriff auf unsere demokratischen Werte entschieden entgegenstellt.
Wir werden nicht schweigen, wenn Menschenrechte untergraben werden. Wir werden nicht still sein, wenn queere Menschen bedroht, angegriffen oder mundtot gemacht werden sollen. Wir sind laut – auf der Straße, im Alltag, in der Politik.
Denn Sichtbarkeit ist Schutz. Stimme ist Widerstand. Und Stolz ist unser Werkzeug gegen den Hass.
Wir sind stolz auf unsere Community, auf unsere Geschichte, auf unseren Weg – und wir werden nie wieder still sein.
Wie kann ich mich am CSD beteiligen?
Um sich beim CSD zu beteiligen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Sponsoring und Spenden: Unternehmen und Privatpersonen können den CSD finanziell unterstützen. Dies hilft, die Veranstaltung zu finanzieren und sorgt dafür, dass sie ein Erfolg wird. Sponsoren erhalten Werbemöglichkeiten und können so ihre Unterstützung für die queere Gemeinschaft öffentlich zeigen.
Hier findet ihr unser Sponsoringkonzept für den CSD 2026 (oder als PDF)
Und hier gelangt ihr zu unserer Unterstützerseite
Ehrenamtliche Hilfe während des Tages: Freiwillige sind das Rückgrat eines jeden CSD. Sie können bei der Organisation, beim Aufbau von Ständen, der Betreuung von Gästen und der Sicherstellung eines reibungslosen Ablaufs der Veranstaltung helfen. Ehrenamtliche Arbeit bietet die Möglichkeit, aktiv Teil der Gemeinschaft zu sein und neue Kontakte zu knüpfen.
Du möchtest dich ehrenamtlich engagieren?
Hier geht es zur Anmeldung für Helfer

Teilnahme an der Parade der Vielfalt (Demonstrationsumzug): Die Teilnahme an der Parade der Vielfalt ist eine kraftvolle Möglichkeit, Solidarität zu zeigen. Ob als Einzelperson, in einer Gruppe oder mit einem eigenen Wagen – die Präsenz auf der Straße ist ein starkes Zeichen für Gleichberechtigung und Akzeptanz.
Hier geht es zur Anmeldeseite für die Parade der Vielfalt
Teilnahme als Standbetreiber beim Fest der Vielfalt: Organisationen und Unternehmen, die sich für queere Rechte einsezten, können Stände auf dem Fest der Vielfalt betreiben, um Informationen bereitzustellen. Dies ist eine großartige Gelegenheit, mit der Community in Kontakt zu treten und Sichtbarkeit zu erlangen.
Die Anmeldeseite für einen Stand auf dem Fest der Vielfalt findet ihr hier
Teilnahme als Artist, Speaker oder Community-Act: Das Bühnenprogramm ist ein zentraler Bestandteil des CSD. Ob politischer Redebeitrag, musikalische Performance oder künstlerischer Act, die Bühne bietet die Möglichkeit, die Vielfalt der Community zu zeigen und das Publikum zu begeistern.
Schick uns einfach deine Bewerbung per Mail
Jede dieser Beteiligungsmöglichkeiten trägt dazu bei, den CSD zu einem bunten und erfolgreichen Ereignis zu machen. Egal, wie man sich beteiligt, das gemeinsame Ziel ist es, die Vielfalt und die Rechte der queeren Gemeinschaft zu feiern und zu fördern.
Das Programm
Hier findet ihr unser geplantes Programm. Bitte beachtet, dass es sich um die vorläufige Planung handelt. Es können sich noch Änderungen ergeben.
Get Together
Der Auftakt zum CSD
Freitag, den 21.08.2026
Zum Start in das CSD-Wochenende laden wir zu einem Get-Together in kleiner, gemütlicher Runde ein. In lockerer Atmosphäre kommen Helfer*innen, Acts, Vereinsmitglieder, Unterstützer*innen und Freunde des Vereins zusammen, um sich kennenzulernen, auszutauschen und gemeinsam in das bevorstehende CSD-Programm zu starten.
In gemütlicher Runde bietet das Opening Raum für Gespräche, Begegnungen und erste Verbindungen – ein ruhiger Auftakt, bevor am nächsten Tag die Stadt bunt wird.
Parade der Vielfalt
Für Gleichberechtigung und Akzeptanz
Samstag, den 22.08.2026, ab 13 Uhr auf dem Berliner Platz (zwischen Kinodrom und Mariengymnasium)
Der Höhepunkt des CSDs ist die Parade der Vielfalt, der durch die Straßen der Stadt zieht. Dieser Teil der Demonstration ist mehr als nur eine Feier – sie ist ein politisches Statement und ein klares Zeichen für Toleranz, Respekt und Gleichberechtigung. Menschen aller Altersgruppen, Geschlechter und sexuellen Orientierungen nehmen an der Parade teil, um für die Rechte von LGBTQIA+ Personen einzutreten und gegen Diskriminierung und Ungerechtigkeit zu kämpfen.
Der CSD bietet so eine kraftvolle Plattform, um politisch Stellung zu beziehen und auf die noch bestehenden Herausforderungen aufmerksam zu machen.
Fest der Vielfalt
Feiern und informieren
Samstag, den 22.08.2026, ab 14 Uhr, St.-Georg-Platz
Nach der Parade der Vielfalt geht der CSD in das Fest der Vielfalt über, das auf dem Sankt-Georg-Platz im Herzen der Stadt stattfindet. Hier wird die Demonstration fortgesetzt und in eine noch breitere Öffentlichkeit getragen. Auf der Bühne und an verschiedenen Ständen gibt es Unterhaltung, Musik, kulturelle Darbietungen und informative Angebote.
Das Fest der Vielfalt ist ein Ort, an dem sich die queere Community mit Unterstützer*innen und Interessierten austauschen kann. Neben einem bunten Bühnenprogramm gibt es auch Informationsstände, an denen Besucher mehr über LGBTQIA+ Themen, Organisationen und Initiativen erfahren können. Hier ist jeder willkommen – vom langjährigen Aktivisten bis hin zu Menschen, die das erste Mal mit der queeren Szene in Berührung kommen. Das Fest der Vielfalt ist ein Ort der Feier, aber auch des Dialogs und der Aufklärung.
Aftershow-Party
Der krönende Abschluss
Samstag, den 22.08.2026, ab 20 Uhr, Freudenhaus Bocholt
Der CSD endet mit einer aufregenden Aftershow-Party, die den gesamten Tag gebührend abschließt. Diese Party ist ein absolutes Highlight für alle, die nach der Demonstration und dem Straßenfest noch nicht genug vom Feiern haben. Hier wird zu den angesagtesten Beats bis in die späten Stunden weitergetanzt. Die Aftershowparty ist der perfekte Ort, um neue Freundschaften zu knüpfen, zu relaxen und gemeinsam auf die Erfolge und den Fortschritt der LGBTQIA+ Bewegung anzustoßen.
Hier wird der CSD im vollen Umfang gefeiert – mit energiegeladenen DJs, atemberaubenden Performances und einer Atmosphäre, die den Spirit der Veranstaltung perfekt widerspiegelt: Freiheit, Freude und Solidarität.
Unsere Forderungen
Da es sich bei dem CSD um eine Demonstration handelt, haben wir auch entsprechende Forderungen formuliert, denen durch diese Demonstration auf dem Zug und dem Straßenfest Gehör verschafft werden soll. Diese Forderungen umfassen folgende Themengebiete:
- Erweiterung des Artikel 3 GG: Wir fordern die Erweiterung des Artikel 3 des
Grundgesetzes, um die sexuelle und geschlechtliche Identität explizit als geschützte
Merkmale vor Diskriminierung zu benennen und damit die Gleichstellung von
queerer Personen auf allen Ebenen rechtlich zu verankern. - Antidiskriminierungsgesetzgebung: Verstärkung der Anti-Diskriminierungsgesetze
auf Landes- und kommunaler Ebene, um queere Menschen vor Diskriminierung im
Arbeitsumfeld, in Bildungseinrichtungen und in der Gesundheitsversorgung zu
schützen. - Förderung von queerer Arbeit und Initiativen: Wir fordern die Stadt Bocholt und das
Land NRW auf, die Gründung und Förderung queerer Initiativen, Beratungsstellen
und Freizeitmöglichkeiten zu unterstützen, um den queeren Raum zu erweitern und
für ein nachhaltiges Engagement in Bocholt zu sorgen
- Inklusive Lehrpläne: Einführung und Umsetzung von Lehrplänen, die die Vielfalt
sexueller und geschlechtlicher Identitäten in Schulen und anderen
Bildungseinrichtungen berücksichtigen. Aufklärung und Sensibilisierung über queere
Themen sollen fester Bestandteil der schulischen Ausbildung werden. - Regelmäßige Aufklärungsangebote: Wir fordern die Stadt Bocholt auf, regelmäßige
Workshops und öffentliche Veranstaltungen zur Aufklärung über queere Themen
und Rechte anzubieten, um die gesamte Bevölkerung zu erreichen und bestehende
Vorurteile abzubauen. - Aufklärungsworkshops und Informationsveranstaltungen an Schulen: Die Stadt
Bocholt soll Workshops und Informationsveranstaltungen in Kooperation mit
queeren Vereinen und externen Partner*innen an Schulen und Bildungseinrichtungen unterstützen, um die junge Generation für queere Themen zu sensibilisieren. - Förderung von außerschulischen Bildungsprojekten: Bereitstellung kommunaler Mittel zur Förderung von außerschulischen Bildungsprojekten zu queeren Themen in der Jugendarbeit, um die Aufklärung auch außerhalb des schulischen Rahmens voranzutreiben.
- Schaffung eines queeren Bildungsnetzwerks: Aufbau eines Netzwerks von Pädagog*innen und Sozialarbeiter*innen im ländlichen Raum, um den Austausch
und Fortbildungen zu queeren Themen zu ermöglichen und die Sensibilisierung im
Bildungsbereich zu stärken.
- Queere Ansprechstelle bei der Polizei: Einrichtung einer speziellen Ansprechstelle
innerhalb der Polizei NRW, die sich mit Diskriminierung und Hasskriminalität
gegenüber queeren Personen befasst. Diese Ansprechstelle soll als Anlaufstelle für
Opfer von queerfeindlichen Übergriffen dienen. - Sicherer öffentlicher Raum: Wir fordern von der Stadt Bocholt und der Polizei
verstärkte Maßnahmen zur Sicherstellung von Schutzräumen für queere Menschen
im öffentlichen Raum. Diskriminierung und Übergriffe müssen konsequent verfolgt
und geahndet werden. - Konsequente Verfolgung und Bestrafung von Hatespeech: Wir fordern die
konsequente Verfolgung und Bestrafung von Hatespeech, insbesondere in Bezug auf
queerfeindliche Äußerungen in öffentlichen Räumen, sozialen Medien und anderen
Plattformen. Hassrede muss nicht nur juristisch geahndet, sondern auch öffentlich
als unzulässig und gefährlich für die gesellschaftliche Integration benannt werden
- Bessere Gesundheitsversorgung für queere Menschen: Verbesserung der
Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, einschließlich spezifischer
Beratungsangebote und sexueller Gesundheitsvorsorge für queere Personen.
Insbesondere soll der Zugang zu HIV-Prävention und -Behandlung sowie
psychotherapeutischen Angeboten sichergestellt werden. - Bekämpfung der Stigmatisierung im Gesundheitswesen: Schulungen für
medizinisches Personal zur Sensibilisierung gegenüber queeren Bedürfnissen und zur
Verhinderung von Stigmatisierung, insbesondere im Umgang mit HIV/AIDS und
anderen gesundheitlichen Themen. - Förderung von Präventionsmaßnahmen: Wir fordern eine gezielte Förderung von
HIV/AIDS-Prävention in Bocholt, die spezifisch auf die Bedürfnisse der queeren
Community zugeschnitten ist, sowie die Bereitstellung von mehr Aufklärung und
Testmöglichkeiten. - Trans*-Gesundheitsversorgung: Eine bessere medizinischen und psychologische Versorgung für Trans*Personen, einschließlich der Übergangsbehandlung und
psychotherapeutischen Unterstützung. Es müssen umfassende, barrierefreie und
spezialisierte Angebote für die Trans*-Community in Bocholt und NRW geschaffen
werden.
- Ausbau queerer Infrastruktur im ländlichen Raum: Wir fordern die Stadt Bocholt
auf, in ländlichen Gebieten vermehrt sichere Räume, Beratungsangebote und
Anlaufstellen für queere Personen zu schaffen, um Isolation und Diskriminierung zu
verhindern. - Schaffung von Sichtbarkeit für queeres Leben im ländlichen Raum: Unterstützung
von Projekten, die die Sichtbarkeit und Akzeptanz queerer Lebensrealitäten im
ländlichen Raum stärken. Dazu gehört auch die Förderung von Kultur- und
Freizeitveranstaltungen, die für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich sind, sowie
die Unterstützung von queeren Vereinen und Gruppen durch die Bereitstellung von
Räumlichkeiten und Fördermitteln. - Regelmäßige Sichtbarkeitsaktionen im ländlichen Raum: Durchführung von
regelmäßigen Sichtbarkeitsaktionen im ländlichen Raum, z.B. durch das Hissen von
Pride-Flaggen an öffentlichen Gebäuden zum IDAHOBIT (Internationaler Tag gegen
Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie). - Aufbau eines kommunalen Netzwerks für queere Themen: Wir fordern den Aufbau
eines Netzwerks, das lokale queere Vereine, Initiativen, Unternehmen und städtische
Institutionen miteinander verbindet und regelmäßige Zusammenarbeit und
Austausch zu queeren Themen ermöglicht
- Trans*Rechte und Geschlechtervielfalt im Bildungssystem: Einführung und
Förderung von Programmen, die Transgender-Rechte und die Anerkennung von
Geschlechtervielfalt im Bildungssystem stärker berücksichtigen. - Rechtliche Anerkennung von Non-Binary Identitäten: Wir fordern die rechtliche
Anerkennung für Menschen, die sich nicht in das traditionelle binäre
Geschlechtersystem einordnen lassen. - Asexualität und Aromantik anerkennen: Eine breitere Anerkennung von Asexuellen
und Aromantischen innerhalb der queeren Community. Dazu gehört auch, dass diese
Identitäten nicht nur von der Gesellschaft anerkannt, sondern auch in öffentlichen
Aufklärungsmaterialien und Bildungsangeboten berücksichtigt werden. - Gendersensible Toiletten und Einrichtungen: Förderung von öffentlich zugänglichen,
gendersensiblen Toiletten und Umkleideräumen in städtischen Einrichtungen,
Schulen, Behörden und öffentlichen Gebäuden. Diese sollen für Menschen jeglicher
Geschlechtsidentität zugänglich sein.
- Elternrecht und Adoption für queere Paare: Auch wenn die Ehe für alle bereits
gesetzlich verankert ist, fordern wir eine bessere Unterstützung und Anerkennung
von gleichgeschlechtlichen Paaren im Bereich der Adoption und der Elternrechte. Es
muss auch ein diskriminierungsfreier Zugang zur Reproduktionsmedizin für queere
Paare sichergestellt werden. - Rechte queerer Familien stärken: Eine Forderung nach gezielten Maßnahmen zur
Sicherstellung der Gleichbehandlung von queeren Familien, z.B. durch steuerliche
Erleichterungen und rechtliche Unterstützung bei der Kindessorge. - Förderung von inklusiven Familienmodellen: Unterstützung und Aufklärung zu
Familienmodellen, die queere Familien berücksichtigen, und Sicherstellung von
Unterstützung für alle Arten von Familienkonstellationen, unabhängig von
Geschlecht und sexueller Orientierung.
- Sexuelle Aufklärung für queere Jugendliche: Spezielle Aufklärungskampagnen und
Programme, die auf die Bedürfnisse von queeren Jugendlichen eingehen, z.B. zu den
Themen Sexualität, sichere sexuelle Praktiken und der Umgang mit eigenen Gefühlen
und Beziehungen. - Förderung queerer Jugendprojekte im ländlichen Raum: Förderung von queeren
Jugendprojekten, insbesondere im ländlichen Raum, durch mobile Jugendtreffs oder
Workshops in kleineren Gemeinden, um Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich
auszutauschen und Unterstützung zu finden.
- Förderung von Programmen für queere Senior*innen: Schaffung von Programmen
und speziellen Wohnformen für ältere queere Menschen, um ihnen ein Leben in
Würde und ohne Diskriminierung zu ermöglichen. Dies schließt nicht nur den Zugang
zu diskriminierungsfreien Pflegeeinrichtungen und Altersheimen ein, sondern auch
das Bereitstellen von altersgerechten Beratungsdiensten. - Sensibilisierung von Pflegepersonal: Schulungen und Aufklärungsmaßnahmen für
Pflegepersonal, um sicherzustellen, dass queere Menschen in Altersheimen,
Pflegeeinrichtungen und anderen Betreuungsdiensten respektvoll behandelt und
ihre Bedürfnisse berücksichtigt werden.
- Verbesserung des Asylrechts für queere Geflüchtete: Wir fordern eine verbesserte
rechtliche Stellung und Schutz von queeren Geflüchteten, die aufgrund ihrer
sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität in ihren Heimatländern verfolgt
werden. Der Zugang zu sicheren Unterkünften und Unterstützung muss
gewährleistet sein. - Schutz von queeren Geflüchteten in Bocholt: Die Stadt Bocholt soll sicherstellen,
dass queere Geflüchtete in der Region einen diskriminierungsfreien Zugang zu
sozialen und psychischen Unterstützungsangeboten erhalten. - Internationale Solidarität mit queeren Menschen: Die Stadt Bocholt soll sich für
queere Rechte weltweit einsetzen, insbesondere in Ländern, die queere Rechte
unterdrücken. Wir fordern die Unterstützung internationaler queerer Netzwerke und
die Förderung von Partnerschaften, die grenzüberschreitende Solidarität
ermöglichen.
- Gleichbehandlung am Arbeitsplatz: Wir fordern eine klare gesetzliche Regelung, die
Diskriminierung am Arbeitsplatz aufgrund sexueller Orientierung oder
Geschlechtsidentität verhindert. Besonders in kirchlichen Einrichtungen und anderen
religiösen Institutionen soll eine diskriminierungsfreie Arbeitsumgebung
sichergestellt werden. - Unterstützung von queeren Personen in der Arbeitswelt: Initiativen zur Schaffung
inklusiver Arbeitsplätze für queere Menschen und zur Bekämpfung von
Diskriminierung am Arbeitsplatz. Dazu gehören auch Mentoring-Programme und die
Förderung von Diversität in Unternehmen.
- Förderung queerer Kunst und Kultur: Wir fordern eine verstärkte Unterstützung und
Förderung von queeren Kunst- und Kulturprojekten, auch in der Stadt Bocholt.
Insbesondere soll die Stadt Bocholt lokale queere Künstler*innen und Veranstaltungen unterstützen. Dies kann durch spezielle Förderprogramme, Preisgelder oder Veranstaltungen geschehen, die die lokale queere Kunstszene sichtbar machen. - Kampf gegen Queerfeindlichkeit im Sport: Förderung von Initiativen zur Bekämpfung von Queerfeindlichkeit im Sport auf allen Ebenen, von der Amateurebene bis zum Profisport. Wir fordern die Entwicklung von inklusiven und respektvollen Sportstrukturen.
- Sichtbarkeit von queeren Sportler*innen: Förderung von queeren Sportler*innen
und speziell ausgerichteten Sportangeboten, die queere Personen unterstützen und
stärken.
- Förderung von Kooperationen und Dialog: Wir setzen uns für regelmäßige
Gespräche zwischen der Stadtverwaltung, politischen Entscheidungsträger*innen,
queerer Gruppen und der breiten Bevölkerung ein, um eine kontinuierliche
Sensibilisierung und die Förderung eines respektvollen Miteinanders zu
gewährleisten. - Zivilgesellschaftliche Allianzen: Der CSD in Bocholt soll auch als Plattform dienen,
um über den CSD hinaus langfristige Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen
Organisationen aufzubauen, die sich für Vielfalt, Toleranz und gegen Diskriminierung
einsetzen.
- Öffentliche Aktionen und kontinuierlicher Dialog: Um eine nachhaltige Veränderung
zu bewirken, sollen über den CSD hinaus das ganze Jahr über kleinere Aktionen und
regelmäßige Gespräche mit politischen Entscheidungsträger*innen durchgeführt
werden, um queere Themen in der Stadtgesellschaft langfristig zu verankern.
Die gesamten Forderungen gibt es hier auch in einem Dokument zusammengefasst.
Sponsoren und Kooperationspartner
An dieser Stelle möchten wir unseren herzlichsten Dank an unsere Sponsoren und Kooperationspartner ausrichten.
Ohne diese starken Partner an unserer Seite wäre es uns nicht möglich das Ganze durchzuführen.
Noch kein Sponsor oder Partner? Dann gibt´s hier mehr Informationen.
Freudenhaus Bocholt
Kooperationspartner
Katholische Pfarrei
St. Georg Bocholt
Kooperationspartner
Hotel Residenz
Kooperationspartner
WRCK Raumkonzepte
Kooperationspartner
Queeres Netzwerk NRW
Kooperationspartner
Anders&Gleich
Kooperationspartner
Sigrid Waters
Haarschneiderei
Goldsponsor
Stadtsparkasse Bocholt
Goldsponsor
stadtwerker
Silbersponsor
IG Metall
Bronzesponsor
Parade der Vielfalt- Strecke
Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck an der finalen Planung der Paradestrecke. Sobald die genaue Route feststeht, werden wir sie hier auf der Website veröffentlichen, inklusive aller wichtigen Informationen zu Startpunkt, Verlauf und Zeiten.
Bleibt dran, wir halten euch auf dem Laufenden!
Fest der Vielfalt – Stände
Auch in diesem Jahr erwartet euch beim Fest der Vielfalt wieder
eine bunte Mischung aus Informations-, Aktions- und Gastroständen.
Die finale Aufstellung der Stände ist derzeit noch in Planung. Schon bald findet ihr
hier eine Übersicht aller teilnehmenden Gruppen, Initiativen und Angebote.
Schaut also regelmäßig vorbei, wir aktualisieren die Infos, sobald sie verfügbar sind!
Möchtest du auch vertreten sein und dein Anliegen der Bevölkerung näher bringen?
Dann findest du hier bald alle weiteren Informationen.

Folgende Organisationen werdet ihr auf dem St.-Georg-Platz vorfinden:
- Bocholt Pride e.V.
- Selbsthilfe-Kreis “Pride Positivity”
- Queerer Stammtisch Bocholt
- Black Flame Foodtruck
- Huckleberry’s Food-Corner
- Getränke Oase

Folgende Organisationen stellen sich auf dem Kichenvorplatz vor:
- Pride Playground (Familienbereich)
Bühneprogramm
Wir arbeiten bereits mit Hochdruck daran, euch ein wunderbares Bühnenprogramm zu zaubern.
Moderation: The only Naomy & Ludi
| 14:00 Uhr | Eröffnung des Fest der Vielfalt durch The only Naomy und Ludi |
| 14:20 Uhr | Rede – Thorsten Jansen – Bocholt Pride e.V. |
| 14:30 Uhr | Musik – Sarah Hübers und Band |
| 15:10 Uhr | Drag – LéLé Cocoon, Bingus Bongus & Loreley Rivers |
| 15:30 Uhr | Rede – |
| 15:50 Uhr | Musik – Ludi |
| 16:30 Uhr | Drag – Candy Cockwell |
| 16:50 Uhr | Rede – |
| 17:00 Uhr | Musik – Bahar |
| 17:40 Uhr | Drag – LéLé Cocoon, Bingus Bongus & Loreley Rivers |
| 18:00 Uhr | Podiumsdiskussion – Moderation durch Ripley Myers |
| 19:40 Uhr | Musik – Ryann |
Acts
Hier findet ihr die teilnehmenden Akteure mit Bild und einer kurzen Beschreibung.
Sobald neue Acts feststehen werden sie hier veröffentlicht.
The only Naomy
Moderation Stage

Californias It Girl; skinny, legend und blonde Ikone. Die Jungenmutter aus der Domstadt lebt ihr Leben frei nach dem Motto “Blonde Pretty Basic” und hat sich jetzt schon zu einem der Superstars der deutschen Drag Community entwickelt. Ob am Mikrofon, auf der Bühne oder an der Türe, mit der blonden Zweithaarträgerin ist eines klar, es wird nicht langweilig!
Mit atemberaubenden Make-Up, einer Figur nicht von dieser Welt und einer Ausstrahlung, die selbst die hellsten Sterne in den Schatten stellt, wird The only NAOMY euch als Moderamöse durch das Bühnenprogramm des Bocholter CSD´s leiten und das verspricht ein unvergesslicher Tag, voller Liebe, Herz und lachen zu werden.
Ludi
Moderation Stage, Gesang Stage

Ludi ist einfach eine wahre Künstlerin. Sie ist nicht nur eine talentierte Make-up-Artistin und Sängerin, sondern lebt seit Jahren ihre Drag-Passion in voller Pracht. Als Halbfinalistin bei DSDS hat sie gezeigt, was wahre Hingabe bedeutet. Aber das ist noch lange nicht alles: Ludi ist auch gelernte Fotografin und lebt für die Kunst der Selbstverwirklichung. Ihre Kurse für mehr Diversität sind ein absolutes Highlight – sie inspieriert nicht nur, sondern öffnet Herzen und Türen für mehr Individualität in der Welt.
Mit Ludi wird Vielfalt zu einer Feier des Lebens!
Ripley Myers
Moderation Podiumsdiskussion

Queen of mean since 2013 & die Antwort auf die Frage, ob´s auch was mehr sein darf.
Mehr Krawall, mehr Punk, mehr Meinung.
Als Enfant terrible der deutschen Drag Szene hat sich die Künstler*in zur Aufgabe gemacht Politiker*innen zu roasten, in Mikrofone zu gröhlen & das Patriarchat zu bekämpfen.
Nicht polished, aber durch und durch politisch. Keine Ikone, aber ausnahmslos konsequent. Alptraum alter weißer Männer, obwohl sie selbst einer ist, linksversifft & immer mit einem Mittelfinger für den braunen Mob im Handtäschchen.
Die will nicht nur spielen, die meint das auch so. Queer Riot gegen Hass und für Diversität, Liebe & Veränderung.
Nazis, TERFs, Incels, Fundamentalist*innen – ich werde euch so richtig ans Bein pissen. Versprochen
Bingus Bongus
Drag Stage

BINGUS BONGUS BACK IN BOCHOLT!
Bocholt, Ich freue mich zu sehr auf euren CSD!
Die Diva kommt aus dem hohen Norden direkt in den westlichsten Westen, um euch aus den Socken zu hauen!
Bis dahin”
Eure Bingus Bongus
Candy Cockwell
Drag Stage, DJ Aftershow-PArty

Candy Cockwell (@candyonstage) steht für Nächte, in denen niemand stillsteht und alle mitsingen.
Ob auf der Main Stage beim Kölner CSD, bei ihrem queeren BarQuiz in Berlin oder liva am Mikro beim Brunch in Erlangen. Sie verbindet DJ-Set, Performance und rockt als Gute-Laune-Maus jede Crowd.
LéLé Cocoon
Drag Stage, DJ Aftershow-Party

Liebe Grüßee! Von wem?
Von der Fan Favorite Diva von Drag Race Germany natürlich, LéLé Cocoon! Ursprünglich aus Frankfurt, jetzt in Berlin lebend, kommt sie vorbei, um zu servieren. Serviert werden geile Looks, brainrot humor, eine gute Zeit und ein Grund zum Kichern.
GaliGrü
Loreley Rivers
Drag Stage

Die Sirene vom Rhein.
Egal ob Gesang, Tanz oder Moderation, diese Drag Queen aus Köln ist ein wahres Multitalent!
Bekannt aus Drag Race Germany findest du sie auf den Bühnen Deutschlands, in dunklen Theatergewölben oder dabei, Seemänner ins Verderben zu locken.
Loreley vereint Witz mit Charme, Ausstrahlung mit Eleganz und Ironie mit einem anderen schönen Wort.
Haltet euch fest oder bindet euch an einen Mast, denn ihrem Sirenengesang ist noch jede*r erlegen.
Miss Epona Pandora
Drag Aftershow

Miss Epona Pandora ist eine lokale Drag Queen aus Bocholt mit Herz, Haltung und einer ganz eigenen Handschrift. Hinter dem Look steckt eine Persönlichkeit, die Drag als echten Ausdruck von Identität lebt – ehrlich, kreativ und nahbar.
Mit ihrer Mischung aus Charme, Humor und bewusstem Stil schafft sie es, auf der Bühne genauso zu berühren wie zu unterhalten. Ihre Performances sind verspielt, aber nie oberflächlich – sie zeigen, wer sie ist.
Miss Epona Pandora steht für Community, Sichtbarkeit und den Mut, einfach man selbst zu sein.
Remo Rivers
DJ Stage

Remo Rivers ist Lesbe, Drag Queen und Cola Zero Enthusiastin. Sie liebt das Internet und all die seltsamen Dinge, dir tumblr in unsere Welt gesetzt hat. Wenn sie auflegt, bringt sie genau diesen Vibe mit: Es sollte nicht funktionieren aber irgendwie liebt ihr es. Remo begleitet euch während des Bühnenprogramms mit Memes und Musik und sorgt dafür, dass euch niemals langweilig wird.
Ryann
Gesang Stage

“I believe in a world where everyone has the freedom to be their true self.”
Ryann is a 22-year-old pop artist from the Netherlands, transforming personal experiences into powerful, relatable music. He writes, produces, and performs his own songs, combining infectious pop energy with an alternative edge. With over a million views on social media, his work dives into themes like love, self-discovery, and mental well-being, always with an honest and authentic voice.
At the core of his artistry is a simple belief: everyone deserves the freedom to be themselves. His music is encourages people to follow their own path, make choices that feel right to them, and not be held back by the expectations of others. Because in the end, your life is yours to live. Freedom To Be Yourself.
Sarah Hübers
Gesang Stage

Sarah Hübers steht für energiegeladene Songs und ehrliche Texte. 2023 gründete sie ihre Band, mit der sie 2024 und 2025 zahlreiche Konzerte spielte.
Schon mit 9 Jahren startete Sarah ihre musikalische Reise als Straßenmusikerin mit Gitarre. Kurz darauf folgten erste Auftritte bei Konzerten, Festivals und im TV (ARD, ZDF, Sat1, WDR). Mit 11 veröffentlichte sie ihre erste EP mit eigenen Songs, später spielte sie im Vorprogramm von Größen wie NENA und DORO. Ihre zweite EP “Eine Welt, die sich nicht dreht” erschien 2019. 2021 gewann sie die ZDF-Show “DEIN SONG” mit ihrem selbstgeschribenen Track “Leise Worte werden laut”, den sie mit Johannes Strate (Revolverheld) produzierte. Mit 15 Jahren erhielt sie den Preis als beste Nachwuchs-Songwriterin Deutschlands des Jahres 2021. Auch danach blieb sie präsent, 2022 schrieb und sang sie den Titelsong zur ZDF-Serie “DIE WG” und performte weiter live, u.a. beim Zeltfestival Bochum mit Revolverheld. Seit 2023 ist Sarah mit ihrer Band live unterwegs und es scheinen neue Songs und Musikvideos.
Die neuste Veröffentlichung letzten Jahres heißt “Fehler im System”. Und Hörer*innen können sich schon jetzt auf neue Musik freuen.
Sugar van Shock
DJ Aftershow-Party

Zuckerschock? Turkish Delight?
Sie heißt Sugar von Shock!
Wenn sie einmal anfängt aufzulegen, wird es wild, chaotisch und heiß. Sugar verbindet modernen QueerPop mit nostalgischen 2000/10er Banger, die ihr alle sicherlich vermisst habt. Dabei bleibt sie selber nie stell stehen – also seid dabei.
The Trashy Gorgous
Drag Aftershow-Party

Die Kölner Drag-Queen mit Bart, Attitude und ganz ohne Filter ist zurück in Bocholt.
Frech, laut und ein bisschen zu viel – genau das macht The Only Trashy Gorgeous aus. Zwischen Glam, Chaos und purer Bühnenenergie bleibt garantiert nichts unberührt.
Eins ist sicher: Diese Performance wird schrecklich schön … und definitiv unvergesslich.
Thorsten Jansen
Redebeitrag

Thorsten Jansen ist 1. Vorsitzender des Bocholt Pride e.V. und einer der Motoren hinter dem 1. Bocholter CSD. Gemeinsam mit einem engagierten Team hat er dieses Herzensprojekt ins Leben gerufen, um in Bocholt mehr Sichtbarkeit, Akzeptanz und Dialog für queeres Leben zu schaffen. Ehrenamtliches Engagement begleitet ihn schon seit vielen Jahren, ob als Leiter bei einem Pfadfinderstamm in Bocholt, als Sport- und Pressewart in einem Tanzsportverein aus Wesel oder als Volunteer bei queeren Veranstaltungen wie den Gay Games. Diese Erfahrungen haben ihm gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft, Offenheit und gegenseitiger Respekt sind.
Für Thorsten ist der CSD nicht nur ein Fest, sondern auch ein starkes Signal: dass Vielfalt dazugehört und jeder Mensch seinen Platz in der Gesellschaft verdient.
Ob mit Kompass in der Hand, im Takt auf der Tanzfläche oder unter der Regenbogenfahne – Thorsten weiß: Den richtigen Weg findet man am besten gemeinsam.
Die Aftershow-Party
Ab 20 Uhr öffnen sich die Türen des Freudenhaus Bocholt am Europaplatz 11 zur offiziellen Aftershowparty des CSD Bocholt 2025.
Es wird getanzt, gefeiert, gelacht – und das bis tief in die Nacht.
Für den passenden Soundtrack sorgen gleich vierfantastische DJs: LéLé Cocoon, Sugar van Shock, Candy Cockwell und Martin@More bringen den Dancefloor zum Beben. Außerdem freuen wir uns auf Dragshows der Extraklasse von The only Trashy Gorgeous und Miss Epona Pandora. Wer den CSD tagsüber verfolgt hat, wird vielleicht auch den einen oder anderen bekannten Act aus dem Programm wiedersehen – lasst euch überraschen!

Die Tickets sind ab sofort erhältlich in drei Varianten:
Vorverkaufsstellen:
Für nur 10 € bekommt ihr euer Ticket direkt im
Café Freudenhaus, Hotel Residenz und der Haarschneiderei Sigrid Waters
Online:
Einfach den QR-Code scannen oder über über diesen Link bestellen. Der Preis liegt bei 11,34 €.

Abendkasse:
Wer spontan vorbeischaut, zahlt 15 € – allerdings gibt es dort nur ein begrenztes Kontingent.
Diese Party ist für unsere Community und für alle, die den CSD nicht nur demonstrierend, sondern auch feiernd erleben wollen. Wir freuen uns riesig auf euch und eine Nacht voller queerer Freude, Musik und Zusammenhalt.











